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Themen und Dokumente
vor Beginn der Mahnwache am 24.11.2007

Dokumente
  • Dokumente zum Studientag "Katholisch ohne Kirchensteuer? am 15.03.2008 in Regensburg mit Prof. Dr. Zapp aus Freiburg.
    • Folienpräsentation eines Vortrags von Prof. Dr. P. Krämer aus Trier mit dem Titel "Freiheit der Religionszugehörigkeit, Menschenrechte und Laizität des Staates" durch Prof. Dr. J. Grabmeier PDF-Dokument
    • Vortragsmanuskript von Prof. Dr. H. Zapp zum Thema "Katholisch ohne Kirchensteuer?" PDF-Dokument
    • Dokumentation zum Körperschaftsaustritt von Prof. Dr. H. Zapp PDF-Dokument
    • Anmerkungen von Prof. Dr. Zapp und Prof. Dr. N. Lüdecke (Bonn) zur Bedeutung des "subsistit" aus Lumen Gentium im CIC. PDF-Dokument
  • Informationen zur Mahnwache und Kundgebung am Samstag, dem 24.11.2007 um 11:55 vor dem Regensburger Dom.
Am Samstag, 24.11. fand von 11:55 bis ca. 12:30 eine Mahnwache vor dem Dom zu Regensburg statt. Eingeladen hatte die Vereinigung von Gläubigen nach Canon 215, Laienverantwortung Regensburg e.V. zum Thema "Es ist genug! Zwei Jahre Zerschlagung der Katholikenräte. Fünf Jahre Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller." Ca. 60 Gläubige beteten, sangen und erinnerten mit Postern und Plakaten an die vielen Skandale, Ausgrenzungen und den Flurschaden, der in der Diözese Regensburg in den vergangenen 5 Jahren angerichtet worden ist. In der Kundgebung am Ende der Veranstaltung rief der Vorsitzende Prof. Dr. J. Grabmeier den Bischof auf, Konsequenzen aus seinem Tun zu ziehen. Während der Bischof selbst in einem Rückblick von "fünf wunderbaren Jahren" sprach, fragte ihn Grabmeier öffentlich, ob er u.a. seine Ausgrenzungen ihm missliebiger Kritiker, seine Zerschlagung der Katholikenräte 2005 und sein Handeln im  Missbrauchsfall von Riekofen als "wunderbar" empfinden würde.

Gebets- und Liedblatt
Poster von LVR
Ansprache von Prof. Dr. J. Grabmeier
Pressemitteilung Ankündigung
Fotoreigen


  • Informationen zum Studientag Sinusstudie 10.11.2007
Samstag, 13.10.2007: Einladung zum Studientag Sinusstudie Samstag, 10.11.2007, 09:30-13:00
Kino FILMGALERIE im Leeren Beutel
Bertoldstraße 9, 93047 Regensburg
mit dem Diplom-Theoloen Berhard Spielberg von der Universität Würzburg. Einladungskarte als PDF-zum Runterladen.


Sehr geehrte Damen und Herren,
für die Deutsche Bischofskonferenz hat das Heidelberger Unternehmen Sinus Sociovision, das Milieus der Deutschen Bevölkerung identifiziert hatte, eine Untersuchung hinsichtlich der Beziehungen dieser Milieus zur römischkatholischen Kirche durchgeführt. Auf der Homepage des Erzbistums Köln findet sich folgende Information:

„Katholische Kirche ist in der Gesellschaft immer weniger präsent. Sie ist nur noch in maximal drei von zehn lebensweltlichen Milieus in Deutschland beheimatet; in Pfarrgemeinden lassen sich nur noch in zwei, maximal zweieinhalb identifizieren. Mit diesem Ergebnis bestätigt die Sinus-Milieu-Studie®, die durch die Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz in Auftrag gegeben wurde das, was gesamtkirchlich zu vermuten und in vielen Kirchengemeinden in den vergangenen Jahren schon augenfällig war. Für die Katholische Kirche liegt der Erkenntnisgewinn der Sinus Milieu Studie® gegenüber bisherigen Analyseversuchen darin, dass sehr viel deutlicher wird, welche
Menschen aus welchen Gründen ‚kirchenfern‘ sind und wer sich warum zur Kirche bekennt. Auch hilft die Studie einen Perspektivwechsel zu vollziehen: die zehn befragten Milieus richten ihren Blick auf die katholische Kirche und formulieren Ansprüche und Anfragen. So gelesen, verhilft die Studie zu einem geschärften Blick und motiviert zu neuen Überlegungen in der Planung der Pastoral.“

In der Diözese Regensburg hingegen gibt es nur ansatzweise eine Auseinandersetzung mit diesem Thema. Vergleichbares ist auf der Homepage der Diözese nicht zu finden. Die Laienverantwortung Regensburg e.V. hat mit Bernhard Spielberg einen der offiziell vom verantwortlichen Institut der Deutschen Bischofskonferenz genannten Referenten gewonnen. Er wird mituns diesen Studientag gestalten und schreibt dazu folgendes:

„Die katholische Kirche erreicht in Deutschland – so ein nicht unerwartetes Ergebnis der Studie zu religiösen und kirchlichen Orientierungen in den Sinus-Milieus® (MDG 2005) – zwar einen faszinierenden Bekanntheitsgrad von 100%, ihr Image als „Machwerk der Mächtigen“, „das große Verbot“ oder „Hemmfaktor für Erfolg“ (Sinus Sociovision) steht der Erfüllung ihres Auftrags jedoch nicht selten im Weg. Noch tiefer als ein reines „Imageproblem“ greift die Erkenntnis, dass (kirchliche) Religion und (christlicher) Glaube für einen großen Teil der Befragten letztlich nicht mehr zu den tragenden Elementen ihres Lebens gehören. Das ist besonders prekär im Hinblick auf die, die sich zu schwach oder zu stark für ein religiöses Leben fühlen. Die Kirche ist zwar vielen Menschen räumlich nach wie vor nah, ihre Sprache und ihre Angebote erscheinen ihnen jedoch fremd. Der Studientag bietet Gelegenheit, die Ergebnisse der „Sinus-Studie“ kennenzulernen und über mögliche Konsequenzen für die persönliche wie die pastorale Praxis ins Gespräch zu kommen.“

Herzliche Einladung an alle Interessierten sich am 10.11.2007 von 09:30 – 13:00 mit diesem spannenden Thema auseinanderzusetzen. Im Anschluss ist noch Gelegenheit das Thema beim Mittagessen im Restaurant Leerer Beutel weiter gemeinsam zu diskutieren.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Johannes Grabmeier
Vorsitzender Laienverantwortung Regensburg e.V.

Anmeldung dazu erbeten! Im Anschluss an die Veranstaltung ist Gelegenheit beim gemeinsamen Mittagessen im Restaurant Leerer Beutel das Thema im Gespräch u vertiefen:
Mit dem Restaurant wurden 2 Menus zum Preis von je 7,50 Euro vereinbart:

Menu I: 1. Kürbissuppe 2. Schweinerücken, Kartoffelgratin und Gemüse
Menu II: 1. Kürbissuppe 2. Gebratenes Gemüse mit Reis in Sojasoße


  • Nachruf auf Gerhardt Schmidt, 16.06.2007

    Liebe Freundinnen und Freunde der Laienverantwortung Regensburg,

    gestern wurde Gerhardt Schmidt in Cham zu Grabe getragen. Viele Menschen feierten in beeindruckender Weise seine "Auferstehungsfeier" zum neuen Leben,  die auf seinen Wunsch hin vom AKR gestaltet worden war. Demgemäß standen die  Pfarrer Schlagenhaufer, Feichtmeier und Trimpl der Eucharistiefeier vor.  Anbei der Zeitungsbericht in der Mittelbayerischen Zeitung.

    Herr Schmidt war der Zeichner der Karikaturen in der Pipeline und viele seiner  kritischen Bilder waren auch bei den Mahnwachen immer mit dabei. Er setzte sich immer gegen jegliches Unrecht ein, insbesondere auch in der Kirche. Besonderes Aufsehen machte seinerzeit 2004 seine Karikatur mit dem Titel "Der  Nächste bitte". In seiner ganz eigenen Formsprache hat er mit einfachen
    Mitteln Realitäten zum Ausdruck gebracht, die mit Worten nur schwer darstellbar sind. Menschen wie Schmidt sollten uns in Erinnerung bleiben und uns für unsere Arbeit Vorbild sein.

    Eine unveröffentliche Karikatur möchte ich zu seiner Erinnerung heute anfügen. Er hatte sie für mich 2003 gemacht. Der Bischof hatte über das mehrstündige  Gespräch mit mir, bei dem ich allein antreten "durfte", mir aber neben ihm, Generalvikar, theologischer Referent und Kirchenrechtler gegenüber saßen, von  "Tauziehen" gesprochen.

    Johannes Grabmeier


  • Berichte und Dokumente vom Studientag Ökumene 02.06.2007
REGENSBURG. Beim „Studientag Ökumene“ des Vereins Laienverantwortung-Regensburg e.V. im evangelischen Bildungszentrum Alumneum unter dem Thema „Eucharistie und Abendmahl – auf dem Weg zum Ökumenischen Kirchentag 2010 in München“ bedauerte der Frankfurter Jesuit Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach, dass die Debatte über die Eucharistie „zugemüllt“ sei von Amts-, Identitäts- und Verfassungsfragen sowie von dogmatischen Wortspielen, die ein normaler Mensch nicht mehr nachvollziehen könne. Die Christen aller Konfessionen seien dieser kontrovers-theologischen Auseinandersetzung überdrüssig. Es gebe gemeinsame Überzeugungen, gemeinsames Handeln, insbesondere bei Diakonie und Caritas, sowie gemeinsames Beten. Dies sei vorrangig zu sehen vor Struktur- und Ämterfragen. Auf den Weg zum Ökumenischen Kirchentag 2010 in München sollten insbesondere die vielfältigen bereits jetzt vorhandenen gemeinsamen Erfahrungen von Gastfreundschaft in den Gemeinden gelegt werden. In der Aussprache der 35 Teilnehmer wurde deutlich, dass vor allem die Menschen in konfessionsverschiedenen Ehen darunter leiden müssten, dass die Kirchen in den Organisationen keine Einigkeit schafften. Gerade diese Ehepaare seien „Pioniere der Ökumene“. Der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Johannes Grabmeier hatte eingangs darauf hingewiesen, dass der Sachausschuss Ökumene beim Diözesanrat der Katholiken etwa 25 Jahre bestanden hatte und die lange Tradition der Studientage vom Verein Laienverantwortung weiter getragen werden solle.




  • "Familie - mehr Leben ist nirgends"

    Zur aktuellen Diskussion um die Familienpolitik


    Der von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller im November 2005 für aufgelöst erklärte Diözesanrat der Katholiken im Bistum Regensburg hat sich während des Jahres 2005 sehr intensiv und qualifiziert mit der Stellung und Förderung von Ehe und Familie beschäftigt.

    In einem ausgedehnten Konsultationsprozess kamen viele Frauen und Männer zu Wort, die christliche Grundsätze und die Anforderungen an Ehegatten, Alleinerziehende, Familien mit Kindern oft seit Jahrzehnten in Einklang zu bringen versuchen.

    Bereits bei der Klausurtagung im April 2005 hatte sich der Diözesanrat als ein Hauptziel gesetzt "Lobby für Familien" zu sein.

    So war es nur konsequent, dass das Papier "Familie - mehr Leben ist nirgends" entstehen konnte und am 8. Oktober 2005 von der Vollversammlung des Diözesanrats beschlossen wurde.

    Der Diözesanrat setzt sich in dem beschlossenen Positionspapier grundlegend mit der derzeitigen Situation und mit den Erfordernissen, gerade auch im konkreten Blick auf die Kirche, auseinander. Es beschreibt und benennt die derzeit in der Diskussion stehenden Themen
    und schlägt Folgerungen daraus vor. Sie haben nach wie vor hohe Aktualität, Relevanz und Brisanz. Wir stellen den Beschluss des Diözesanrates erneut in den Blick der öffentlichen Diskussion.  

    Fritz Wallner, Schierling

    Das beschlossene Dokument im Wortlaut zum Download (PDF-Format). In diesem Beschlus heißt es u.a.:

    Für viele junge Paare, insbesondere für junge Frauen, stellt sich nicht so sehr die Frage "Warum Kinder haben?", denn der Kinderwunsch ist nach wie vor deutlich höher als die tatsächlichen Geburtenraten, auch wenn sich die Vorstellungen der idealen Kinderzahl ebenfalls nach unten bewegen und die Relevanz von Kindern für die Lebensgestaltung an Bedeutung verliert. Im Vordergrund steht vielmehr die Frage "Wie Kinder
    und andere Lebensziele in Einklang bringen?" …

    *      Mit Kindern zu leben, darf nicht von anderen Lebensbereichen ausschließen.  Familiengerechtigkeit auf struktureller Ebene heißt: Eltern müssen alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche offen stehen: Arbeit und Politik, Konsum und Freizeit. Das ist die strukturelle Seite einer
    kindergerechten Gesellschaft, die Familie nicht ausschließt oder benachteiligt. Hinzu kommt Familienfreundlichkeit in den konkreten Begegnungen: Familien sollen mit Verständnis für die Lebendigkeit von
    Kindern rechnen dürfen und nicht allenthalben kinderentfremdetes Ruhe- und Ordnungsbedürfnis befürchten müssen.

    … Mit der Entscheidung für die Familie gehen häufig Einschränkungen in der Erwerbsarbeit, den materiellen Lebensmöglichkeiten, den Wohnbedingungen und in den sozialen Sicherungssystemen einher, um nur
    einige der auffälligsten Phänomene zu benennen. Grundsätzlich wird die staatliche Gemeinschaft Eltern nicht alle Kosten für die Versorgung und Erziehung der Kinder abnehmen können und sollen. Aber eine deutliche Beteiligung beim Aufwand für Kinder ist angemessen. Dies gilt gerade in einer Gesellschaft, in der erstens der Nutzen von Kindern nicht primär den Eltern, sondern der Gemeinschaft als Ganzer zu gute kommt, und
    Kinder zu haben zweitens keine Selbstverständlichkeit mehr ist und etwa ein Drittel der Bevölkerung  kinderlos bleibt.

    *   Die Entscheidung für Kinder bedarf eines Vertrauens in die Stabilität von Partnerschaft.
    -     Neuere Untersuchungen machen deutlich, wie sehr die Entscheidung zu Kindern vom Vertrauen in die Verlässlichkeit des Partners und in die Stabilität der Partnerschaft abhängt. Partnerschaften, auf deren Verlässlichkeit Mann und Frau vertrauen können, sind vielleicht einer der großen Engpassfaktoren unserer Gesellschaft. Wer sich heute für Familie einsetzt, der muss der Partnerschaft der Eltern hohe Aufmerksamkeit widmen. Wer Familie fördern will, muss Ehe stützen.
    -     Kinder brauchen Mutter und Vater und profitieren von der gegenseitigen Unterstützung, die sich die Eltern bei der Erziehung geben. Die Ehe als stabilste Form der Partnerschaft sorgt am ehesten dafür, dass diese Bedingungen erfüllt sind und schafft die günstigste
    Voraussetzung für die Entwicklung von Kindern. Deshalb könnte Politik selbst dann, wenn sie den Focus ausschließlich auf die Eltern-Kind-Dimension richten wollte, von der Partnerbeziehung nicht absehen, da sie von wesentlicher Bedeutung für die Eltern-Kind-Beziehung
    ist.

    -     Auch wenn sich Ehe nicht notwendig zur Familie erweitert, und nicht jede Familie auf Ehe gegründet ist, so zeigt sich empirisch doch ein starker Zusammenhang von Ehe und Familie. Während Kinderlosigkeit in Deutschland erheblich zugenommen hat, ist die Zahl der kinderlosen Ehen seit Jahrzehnten nicht gestiegen und insgesamt die Kinderzahl in Ehen nur wenig gesunken. Der Geburtenrückgang ist also ein Phänomen, das sich
    im Wesentlichen außerhalb der verheirateten Bevölkerung abspielt. Die Gesellschaft, die Familien und Kinder haben will, tut deshalb gut daran, mit dem Institut der Ehe sehr sorgsam umzugehen.


    *      Familien haben Anspruch auf eine gerechte Behandlung in finanzieller Hinsicht. Eine Beteiligung der Gemeinschaft an den Kosten für Kinder ergibt sich
    als Forderung der Bedarfsgerechtigkeit, damit der Lebensbedarf von Familien gedeckt ist und sie nicht durch die Entscheidung für Kinder in Armut geraten. …

    Die Beteiligung an den Aufwendungen für Kinder ist aber auch eine Forderung der Leistungsgerechtigkeit, denn Eltern erbringen mit der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder eine für die Gesellschaft unersetzliche Leistung, die über deren Zukunftsfähigkeit entscheidend
    mitbestimmt. Diese Leistung - die mindestens so wichtig ist wie die Leistungen, die im Wirtschaftssektor erbracht werden - ist angemessen anzuerkennen. Eltern sind "Leistungsträger" dieser Gesellschaft - und "Leistung muss sich wieder lohnen".

    Besonders ungerecht wird die Situation in der Rentenversicherungerfahren. ...

    *      Familien brauchen eine familiengerechte Infrastruktur undentlastende und unterstützende Angebote und Dienste.Dazu gehören ein Wohnungsangebot, das für Familien bezahlbar und a uf
    Familienbedürfnisse ausgerichtet ist, ein Wohnumfeld, in dem Kinder sich ungefährdet bewegen können und Kontakte mit Gleichaltrigen möglich sind,
    eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, damit Kinder sich auch selbstständig bewegen können und nicht immer auf elterliche Transportdienste angewiesen sind. Daneben ist es wichtig, dass für Familien spezifische Dienste zur Verfügung stehen:

    -     Ein quantitativ und qualitativ ausreichendes Angebot an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, das auch von den Öffnungszeiten so gestaltet ist, dass es den Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit hilft;

    -     Bildungsangebote für die Kinder in erreichbarer Nähe;

    -     Bildungsangebote auch für Eltern, die ihnen bei der
    Weiterentwicklung ihrer Beziehungs-, Erziehungs- und Alltagskompetenz helfen;

    -     Schließlich ist es für die Bewältigung von Belastungen und Krisen notwendig, dass Beratungseinrichtungen zur Verfügung stehen, die dazu beitragen, dass der Zusammenhalt der Familie bewahrt und die
    Lebensfähigkeit als Familie aufrechterhalten werden kann.

    -     Hilfen für Familien in konkreten Notsituationen wie etwa Krankheit eines Elternteils (Familienpflege), Maßnahmen zur Regeneration (Mutter-Kind-Kuren und Familienerholung) sowie Hilfen für Familien in besonderen Situationen (Migrationsfamilien, Familien mit behinderten Kindern) sind notwendige Elemente einer familienbezogenen Infrastruktur.


  • Stellungnahme zur Frage nach der Segensbitte als ökumenischen Fortschritt.

  • Die Bayernchronik in Bayern2Radio interviewte am Samstag, 30.12.06, 11.05 - 12.00 Uhr, Persönlichkeiten aus Bayern, die im Jahr 2006 durch ihr besonderes Engagement aufgefallen sind. Vorgestellt wurde auch Fritz Wallner, der letzte Vorsitzende des Diözesanrats Regensburg.

    Im November 2005 hat der Regensburger Bischof Gerhard Luwig Müller den Diözesanrat aufgelöst und im Dezember 2006 verweigerte der Bischof Wallner auch das passive Wahlrecht für die Kirchenverwaltungswahl in seiner Heimatpfarrei Schierling. Dennoch setzte eine Mehrheit der Schierlinger Katholiken den Namen Wallners auf den Stimmzettel. Die Regensburger Diözesanleitung erklärte die Wahl Wallners gleichwohl für ungültig. Das Interview führte Ernest Lang, Chefreporter Bayern im BR-Hörfunk.

    Das Interview als MP3-Datei (10 MB, beispielsweise mit dem Windows Media Player beginnt aber nach Anklicken nach kurzer Zeit das Abspielen) zum Anhören.

    Die Bayernchronik läuft mit Analysen, Kommentaren, Interviews und Hintergrundberichten jeden Samstag zwischen 11.05 h und 12.00 h in  Bayern2Radio.

  • Informationsschreiben von Fritz Wallner vom 17.12.2006 zur Kirchenverwaltungswahl in Schierling. Dokumentation des Wahlaufrufs von Schierlinger Bürgern  in  Zeitungsanzeigen.
  • Presseinformation von 15.11.2006 zum Jahrestag der Zerschlagung der Katholikenräte in der Diözese Regensburg
Stellungnahmen
 
  • Richard Pfeifer, Vorsitzender des Katholikenrats Fulda:

    "Auch der Katholikenratsvorstandwird dieses besondere Ereignis für unsere katholische Kirche inDeutschland in München miterleben und dort die Gottesdienste mitfeiern.Der Vorstand hofft, dass Papst Benedikt den Regensburger BischofMüller, der seinen gewählten Diözesanrat abgesetzt hat, an seineVerantwortung als Brückenbauer erinnert und zur Mitarbeit der Laien."  Quelle.
Laienverantwortung Regensburg e.V.  |  info@laienverantwortung-regensburg.de